Der Ripple-Effekt
Eines Tages lernte James bei seiner Freiwilligenarbeit im Seniorenzentrum eine junge Frau namens Emily kennen, die ebenfalls gerade mit der Freiwilligenarbeit begonnen hatte. Sie war von seinen Erzählungen über seine Zeit mit Margaret sehr bewegt. “Ich möchte auch etwas bewirken”, gestand sie. James lächelte und erkannte den gleichen Funken, den er schon vor Jahren gespürt hatte. Er nahm sie unter seine Fittiche und zeigte ihr, wie es geht, und schon bald knüpfte Emily ihre eigenen Beziehungen zu den Bewohnern. James erkannte, dass Margarets Vermächtnis sich ausbreitete und Leben berührte, die er noch nicht einmal kennengelernt hatte.

Der Ripple-Effekt
Die nächste Generation unterrichten
James begann, in örtlichen Schulen und Gemeindezentren über die Kraft der Freundlichkeit zu sprechen. Er forderte die Menschen auf, ältere Menschen nicht als Last zu betrachten, sondern als Menschen, die ein reiches Leben und Geschichten zu erzählen haben. Er erzählte ihnen von Margaret, wie sie selbst dann noch malte, als ihre Hände schon zitterten, wie sie ihn Geduld gelehrt hatte und wie ihre Freundschaft ihn zu dem Menschen gemacht hatte, der er heute ist. Jedes Mal, wenn er sprach, spürte er, dass Margaret bei ihm war und ihre stille Stärke seine Worte lenkte.

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