Ein lebenswertes Leben
Margarets Kräfte nahmen weiter zu, und mit ihnen kam eine neue Lebensfreude. Sie begann wieder mit mehr Eifer zu malen und schrieb sogar Briefe an ihre entfernten Kinder – etwas, das sie seit Jahren nicht mehr getan hatte. Auch James verspürte ein neues Gefühl der Zielstrebigkeit. Ihre Leben hatten sich auf eine Weise verflochten, die sie beide stärker gemacht hatte. Als sie eines Abends zusammen saßen und den Sonnenuntergang von Margarets Veranda aus beobachteten, herrschte ein Gefühl des Friedens zwischen ihnen – ein gemeinsames Verständnis dafür, dass sie beide etwas gefunden hatten, für das es sich zu leben lohnt.

Ein Leben, das es wert ist zu leben
Das Vermächtnis der Freundlichkeit
Jahre später, lange nachdem Margaret gestorben war, dachte James oft an ihre gemeinsame Zeit. Ihre Abwesenheit hinterließ eine Leere, aber sie wurde von der Wärme der Erinnerungen, die sie geteilt hatten, gefüllt. Margaret hatte ihm den wahren Wert von Freundlichkeit beigebracht, nicht nur in flüchtigen Taten, sondern in den tiefen, dauerhaften Bindungen, die entstehen können, wenn Menschen füreinander da sind. Als er eines Nachmittags an ihrem Grab stand, legte James einen Blumenstrauß auf den Boden und flüsterte: “Danke, Margaret. Du hast mein Leben verändert.”

Das Vermächtnis der Freundlichkeit

